Frankfurts AirRail-Terminal schließt

Bahn-Umsteiger checken direkt im Terminal ein
AirRail-Terminal in Frankfurt schließt

ArtikeldatumVeröffentlicht am 02.09.2026
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AirRail-Terminal in Frankfurt schließt
Foto: Fraport

Die Gepäckabgabe für abfliegende Umsteiger aus der Bahn erfolge dann in den regulären Check-in-Bereichen des Terminals, teilte Lufthansa mit. Je nach Reiseklasse stünden dort Gepäckabgabe-Automaten und Check-in-Schalter zur Verfügung. Die Wege vom Fernbahnhof zum Terminal seien "kurz und barrierefrei", so die Airline. Nach der Ankunft eines Fluges erhielten mit dem ICE weiterreisende Fluggäste das Gepäck in der Gepäckausgabe des Terminals 1, also wie normale Fluggäste nach Frankfurt.

Zug und Flug bleibt möglich

Die gemeinsame Buchung von Zügen und Flügen bleibe weiter möglich. Lufthansa bietet zahlreiche ICE-Züge auch unter eigener Flugnummer an, mit Reservierung und Meilenvergabe. Als gewünschten Abflughafen muss man dazu bei der Buchung den IATA-"Flughafencode" des Abfahrtsbahnhofs angeben, zum Beispiel "QKL" für Köln Hbf.

Bisherige Lösung war bequemer

Der bisherige Service mit dem AirRail-Terminal schon in der Brücke hinter dem ICE-Fernbahnhof erleichterte zu Lufthansa umsteigenden Bahnfahrgästen mit Gepäck den Weg ins Terminal. Gepäckabgabe und Bordkarte erledigte man so gleich auf dem Weg. Bei der Rückkehr erfolgte auch die Gepäckrückgabe in der Brücke, zeitweise wurde es sogar direkt an den Zielort, etwa Köln Hbf., weiterbefördert.

Automatisierte Prozesse

Mittlerweile haben der Flughafen Frankfurt und Lufthansa ihr Abfertigungssystem stärker automatisiert, so dass sich die z.B. in der Lufthansa-App selbst eingecheckten Fluggäste nur noch zur Gepäckabgabe am Automaten im Terminal begegeben müssen und dann zur Sicherheitskontrolle.

Unser Archivbild zeigt das AirRail-Terminal kurz vor der Wiedereröffnung nach Corona, im Sommer 2021.