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Jumbo als Boeing-787-Spezialtransporter

Zehn Jahre Dreamlifter

Seit zehn Jahren bilden vier umgebaute Boeing 747-400 das Rückgrat der Dreamliner-Transportlogistik. Sie transportieren für Boeing Flügel und Rumpfsektionen der globalen Werke in Italien, Japan und den USA zur 787-Endmontage nach Charleston und Everett.

Der erste Dreamlifter sei am 9. September 2006 zum Erstflug gestartet, erinnerte Boeing am Freitag. Insgesamt vier gebrauchte Jumbo Jets hatte der Flugzeughersteller in voluminöse Spezialtransporter umbauen lassen. Dabei wurde, in einer Spezialwerft in Taipeh, der Rumpf oberhalb des Hauptdeck-Fußbodens weitgehend abgesägt und durch einen mit Hilfes des Boeing Design Centers Moskau entwickelten Spezialaufbau ersetzt.

Der Rumpfdurchmesser stieg von 6,50 m auf 8,38 m, so dass Flügel und Rumpfsektionen der Boeing 787 an Bord passen. Damit spart sich Boeing den einmonatigen Schiffstransport aus Japan über den Pazifik und schafft die Reise aus Japan nach Everett in nur noch acht Stunden.

Be- und entladen wird der Dreamlifter durch ein seitlich wegschwenkbares Heck. Es benötigt zur Öffnung ein spezielles Stützfahrzeug, dass nur an den 787-Standorten verfügbar ist. Auch deshalb dient die Dreamlifter-Flotte ausschließlich internen Boeing-Transporten.

Bei der noch größeren Boeing 777X hat Boeing das neue Flügelwerk in Everett unmittelbar neben der Endmontagehalle gebaut, so dass die noch größeren Flügel nicht erst angeliefert werden müssen.

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