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Kooperationsverhandlungen

Brasilien soll letztes Wort bei Embraer behalten

Boeing hat der brasilianischen Regierung zugestanden, dass sie im Fall einer Fusion ihre "goldene Aktie" und damit das letzte Wort bei Embraer behalten könnte.

Das berichtet die Nachrichtenagentur "Reuters". Bisher zeigt die brasilianische Regierung unter Michel Temer sich einer Fusion mit dem nordamerikanischen Flugzeugbauer gegenüber skeptisch. Interesse an einer Zusammenarbeit und an der Investition ausländischer Unternehmen hat sie jedoch schon.

Embraer trägt einen erheblichen Anteil zur Ausrüstung der brasilianischen Luftwaffe bei.

Die brasilianische Metallarbeitergewerkschaft stellt sich gegen eine Fusion und jede Art der Übernahme. Unter dem Claim "Embraer gehört uns, nein zum Verkauf an Boeing" hat sie neben anderen Maßnahmen auch Streiks angekündigt.

Boeing und Embraer arbeiten bereits seit 2012 in verschiedenen Bereichen zusammen. Etwa in einem Programm, dessen Ziel es ist, Starts und Landungen sicherer zu machen, beim Militärfrachter KC-390 oder in der Plattform ecoDemonstrator.

Seit 2016 nutzen die beiden Unternehmen dafür ein Embraer-Flugzeug, um Technologien zu testen, die den Flugbetrieb umweltfreundlicher gestalten sollen. Im Jahr 2015 haben die beiden Flugzeugbauer an Embraers Stammsitz São José dos Campos ein gemeinsames Forschungszentrum für Biotreibstoffe eingerichtet.

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