in Kooperation mit
35 Bilder

Längste Version der A350-Familie

Hamburg liefert erste A350-1000-Rumpfsektion

Das Airbus-Werk in Hamburg hat am Dienstag den ersten, bereits voll ausgestatteten und funktionsgetesteten Rumpf einer A350-1000 übergeben. Die verlängerte Rumpfsektion wird nun per Beluga-Spezialfrachter nach Frankreich gebracht.

Airbus übergab die vordere, fertig ausgerüstete Rumpfsektion "13/14" für die erste A350-1000 feierlich in Hamburg. Von dort holte sie ein Beluga-Spezialtransporter nach Saint-Nazaire ab, wo die Vereinigung mit der Cockpitsektion "11/12" erfolgt. Dann geht es erneut per Beluga weiter nach Toulouse zur Endmontage. Diese beginnt im Februar 2016 und soll in der zweiten Jahreshälfte im Erstflug der größten A350-Version gipfeln. Bis dann ist auch die erste Hecksektion "16/19" fertig und per Beluga nach Toulouse geliefert worden, die zur Zeit in Hamburg entsteht. Airbus will die ersten Kundenflugzeuge ab Mitte 2017 ausliefern.

Mit fast 74 Metern Rumpflänge bietet die um 3,81 Meter verlängerte A350-1000 bei Dreiklassenbestuhlung bis zu 366 Passagieren Platz. Der gestreckte Zweistrahler schafft bis zu 14800 Kilometer Reichweite. Die A350-1000 wird mit den neuesten Besatzungsruheräumen, neuestem Bordunterhaltungssystem und optimierten Küchen und Toilettenabteilen ausgestattet. Die A350-1000 wird von zwei Trent XWB-97 angetrieben. Die Türrahmen der A350-1000 bestehen nun aus Kohlefaser-Verbundwerkstoff, statt zuvor aus Titan. Außerdem wurde die Fußbodenstruktur technisch optimiert. Außerdem ist das Hydrauliksystem durch einen vereinfachten Rumpfanschluss verbessert worden und die elektrischen Kabelbäume wurden verbessert.

9 Bilder
Zur Startseite