in Kooperation mit

Lockheed Martin

Interesse für Hybrid Airship

Die neu gegründete Firma Straightline Aviation hat als erster potenzieller Abnehmer eine Absichtserklärung für bis zu einem Dutzend Hybridluftschiffen von Lockheed Martin unterzeichnet.

Der noch zu verhandelnde Auftrag hätte einen Wert von 480 Millionen Dollar (430 Mio. Euro). Er wird über Hybrid Enterprises abgewickelt, ein US-Unternehmen, das Mitte 2015 von Lockheed Martin mit der Vermarktung der Luftschiffe betraut wurde.

Details zum Beispiel über die Zeitpläne wurden bisher nicht bekannt. Im letzten Jahr hatte es allerdings geheißen, dass mit dem Bau des auch als LMH-1 bezeichneten Hybridluftschiffs erst nach Eingang einer Bestellung begonnen werde.

An Hybridluftschiffen wird schon mindestens zwei Jahrzehnte gearbeitet. Bei ihnen wird etwa 80 Prozent des Auftriebs über die Heliumfüllung erzeugt, der Rest durch die Aerodynamik des Fluggeräts. Lockheed Martin flog 2007 mit dem Modell P-791 einen Versuchsträger.

Der Entwurf von Lockheed Martin mit seinen drei Kammern ist für eine Nutzlast von 21 Tonnen ausgelegt. Der Frachtraum ist 3 x 3 x 18 Meter groß. Als Reichweite werden 2590 Kilometer und als Reisegschwindigkeit 110 km/h genannt.

Das Hybrid Airship eignet sich aus Sicht des Herstellers vor allem für die Versorgung abgelegener Infrastrukturprojekte wie Bohrfeldern. Gelandet wird auch Luftkissen, so dass keine besonderen Flugfelder vorhanden sein müssen.

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