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Luftfahrt-Legende Joe Sutter

„Vater der 747“ gestorben

Am Dienstag verstarb Joe Sutter, der „Vater der 747“, im Alter von 95 Jahren.

Boeing würdigte Sutter als „einen der Giganten der Luft- und Raumfahrt und ein geliebtes Mitglied der Boeing-Familie“.

Sutter wurde 1921 in Seattle geboren und arbeitete bereits während seines Studiums der Luft- und Raumfahrt zeitweise in der Endmontage bei Boeing. Im Zweiten Weltkrieg diente er bei der US Navy.

Im Laufe seiner Karriere war Sutter an vielen wichtigen Verkehrsflugzeugprojekten von Boeing beteiligt, einschließlich der Dash 80, der 707 und der 727, bei der er sich besonders um das komplexe Klappensystem kümmerte. Anschließend arbeitete er mit Jack Steiner an der Konfiguration der 737.

Entwicklung der Boeing 747 in nur 29 Monaten

Aber es war die 747 - der erste Jumbo-Jet der Welt -, der seinen Platz in der Geschichte sicherte. Joe Sutter führte ab 1965 das Ingenieursteam, das die 747 Mitte der 1960er Jahre entwickelte. In unglaublichen 29 Monaten wurde das damals größte Flugzeug der Welt von der Konzeption zum Rollout gebracht – ein Beweis für die Zielstrebigkeit von Suter.

Später war Sutter als Executive Vice President for Engineering and Product Development auch in die Entwicklung der 757 und 767 involviert. Noch lange nachdem er im Ruhestand war, blieb Sutter im Unternehmen sehr aktiv. Er war weiter als Berater der Commercial Airplanes Senior Advisory Group tätig und für viele bei Boeing ein vertrauter Anblick. Zuletzt war er vor einigen Wochen bei der Feier zum 100. Gründungstag des Unternehmens dabei.

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