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Mehr Durchblick ab Werk oder als Nachrüstung

Airbus stellt Cockpits auf optionale, doppelte Head-up Displays um

Doppelte Blickfelddarstellungsgeräte im Cockpit, sogenannte Head-up Displays (HUDs), werden bald in allen Airbus-Baureihen ab Werk angeboten.

Die doppelten HUDs, also für Kapitän und Ersten Offizier, sind auf Wunsch mit der ersten A320neo ab Werk lieferbar, teilte Airbus mit. Nachrüstungen von bereits produzierten Flugzeugen der A320-Familie sind ab deren Werknummer MSN3000 möglich. Schon seit März 2015 ist auch die vor allem als Geschäftsreiseflugzeug verkaufte A318 mit doppelten HUDs ab Werk lieferbar. Auch für A319, A320, A350 und A380 gibt es bereits diese Ausstattung ab Werk. Ab 2016 will Airbus auch die A321 mit dieser Ausstattungsoption ausliefern. Als letztes Flugzeug folgt 2018 die A330. Als einzige Flugzeugreihe ist die A340 vom Einbau einzelner oder doppelter HUDs ab Werk oder als Nachrüstung ausgenommen.

Falls ein Kunde nur die Vorbereitung seiner Flugzeuge wünscht, etwa zum späteren Weiterverkauf, bietet Airbus gleich vier unterschiedliche Vorrüstungsstufen für HUDs an:

-Eine strukturelle Vorbereitung für ein einzelnes HUD für den Kapitän

-Doppelte strukturelle Vorbereitungen für HUDs auf beiden Seiten

-Komplett-Vorbereitung mit Struktur, Mechanik, Verkabelung und einem vorbereiteten Einbauraum im Avionikabteil unter dem Cockpit.

-betriebsbereiter Einbau

Head-up Displays werden in China bis zum Jahr 2025 in sämtlichen Verkehrsflugzeugen vorgeschrieben weil sie die Sicherheit, insbesondere bei Schlechtwetteranflügen, wesentlich erhöhen können. Mit der neuen Ausstattungsoption will Airbus aber auch die spätere Nutzung zusätzlicher Daten im Cockpit ermöglichen, darunter synthetische Landschaftsdarstellungen, Informationen zur Luftraumsituation und zur Fluglage.

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