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Mehr Flugstunden für den Spezialtransporter

Airbus öffnet Beluga-Wartungshangar in Getafe

Airbus hat im spanischen Getafe einen neuen Wartungshangar für die Beluga-Flotte eröffnet. Die hauseigenen Großtransporter sollen dank zusätzlicher Wartung mehr Flugstunden schaffen.

Der 7200 Quadratmeter große Hangar in Getafe sei Ende Juli in Betrieb gegangen, teilte Airbus mit. Er diene dazu, die Beluga und die künftige Beluga XL auf eine höhere Flugstundenleistung zu bringen, um damit den Produktionshochlauf zu unterstützen.

Unterdessen nutzt Airbus die ferienbedingt sinkende Flugzeugproduktion in Hamburg und Toulouse für die Wartung der Bestandsflotte von fünf Beluga-Transportern. Beluga 4 befindet sich seit Mitte Juli in Bordeaux zur Wartung, Beluga 3 folgte dort Ende Juli und Beluga 2 wird seit Ende Juli in Toulouse gewartet. Beluga 2 kehrte Anfang August in den Dienst zurück und steht, gemeinsam mit Beluga 1, wieder voll im Einsatz.

Die insgesamt fünf Großraumtransporter Airbus Beluga (Basis: A300) bilden das Rückgrat der europäischen Produktionskette, indem sie Rumpfsektionen und Flügel aus den Montagewerken zu den Endmontagelinien fliegen. Die künftige Beluga XL (Basis: A330) wird dabei statt jeweils eines Flügels gleich zwei A350-Flügel mitnehmen können, was für den geplanten Produktionshochlauf entscheidend ist. Die erste Beluga  XL befindet sich derzeit in Toulouse in der Endmontage und dürfte 2018 zum Erstflug starten. Airbus baut sich fünf Beluga XL, die mittelfristig die fünf vorhandenen Beluga ablösen sollen.

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