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Nach den Terroranschlägen

Wiedereröffnung des Brüsseler Flughafens verzögert sich

Gut eine Woche nach den Anschlägen in Belgien ist der Flughafen Brüssel-Zaventem nach wie vor für den Flugbetrieb geschlossen. Doch die Arbeiten für die Wiedereröffnungen laufen.

Eigentlich hatte die Verwaltung des Flughafens Brüssel-Zaventem gehofft, am Mittwoch zumindest eingeschränkt den Flugbetrieb wieder aufnehmen zu können. Stattdessen gab der Flughafen am Donnerstagnachmittag bekannt, dass es bis mindestens einschließlich 1. April keine Passagierflüge von und zum Brüsseler Airport geben werde, weil noch die finale Entscheidung der zuständigen Behörden aussteht.

Bis Donnerstag liefen die Auswertungen des Testbetriebs im provisorischen Check-in-Bereich. In einem nicht zerstörten Teil des Airports im Untergeschoss der Abflughalle sowie in einem Zelt vor einem seitlichen Abflug-Terminal wurden übergangsweise Check-in-Schalter aufgebaut. Am Dienstag haben laut Flughafen 800 Mitarbeiter die temporäre Infrastruktur für die Eincheck-Prozedur getestet. 

Wann genau der Betrieb wieder aufgenommen werden kann, ist noch unklar. Einige Fluggesellschaften wie beispielsweise Brussels Airlines und Lufthansa weichen bisher nach Lüttich und Antwerpen aus. 

Bei den Terroranschlägen am 22. März waren am Flughafen Brüssel und an der Metrostation Maelbeek 35 Menschen ums Leben gekommen, zahlreiche wurden verletzt. Die Explosionen am Flughafen zersörten große Teile der Abflughalle. Der vollständige Wiederaufbau werde Monate dauern, sagte Flughafenchef Arnaud Feist der belgischen Wirtschaftszeitung L'Echo.


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