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Neue Konzernstruktur

Airbus Group fusioniert mit Flugzeugsparte

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Der Airbus-Konzern verschmilzt seine Holding mit dem Zivilflugzeuggeschäft. Das hat der Verwaltungsrat am Donnerstagabend beschlossen.

Der Vorschlag, die Airbus Group stärker in die größte Konzernsparte zu integrieren, geht auf Vorstandschef Tom Enders zurück. Durch die neue Struktur will er den Flugzeughersteller flexibler und schneller im Wettbewerb machen.

"Die Fusion von Airbus Group und Airbus pflastert den Wege für eine Überholung unserer Konzernstruktur, sie vereinfacht die Unternehmenssteuerung, baut Doppelstrukturen ab und unterstützt weitere Effizienzgewinne", wird Enders in einer Pressemitteilung vom Freitag zitiert. Die anderen beiden Airbus-Sparten, Defence & Space und Helicopters, blieben integrale Bestandteile des Konzerns. 

Enders bleibt auch in der neuen Struktur Konzernchef. Der bisherige Zivilflugzeugsparten-Chef Fabrice Brégier leitet als Chief Operating Officer (COO) künftig das Tagesgeschäft des Konzerns.

Die Details der Fusion und damit verbundene Auswirkungen würden nun mit den Sozialpartnern des Konzerns auf nationaler und Sparten-Ebene diskutiert, heißt es in der Pressemitteilung. Das deutet darauf hin, dass die neue Konzernstruktur mit einem Stellenabbau verbunden sein könnte. Die Verschmelzung soll bis Anfang 2017 in Kraft treten.

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