Beim ZAGI in Schukowski wird ein MS-21 Modell auf seine Flattereigenschaften mit den neuen Tragflächen aus einheimischen Verbundwerkstoffen untersucht. ZAGI

ZAGI: Neue Flattertests für MS-21 mit neuem Flügel

Neue Tragfläche aus einheimischen Verbundwerkstoffen ZAGI: Flattertests für MS-21

Ein 1:7-Modell der MS-21, die die Version mit Flügeln aus einheimischen Verbundwerkstoffen repäsentiert, wird beim ZAGI im Windkanal getestet.

An der Entwicklung des Modells waren Spezialisten des ZAGI zusammen mit Vertretern von PJSC Irkut Corporation und RAC MiG beteiligt. Seine Spannweite beträgt 5,19 m, das Gewicht 219 kg.

"Wir standen vor der Aufgabe, ein dynamisch ähnliches Modell zu entwickeln, das den aktualisierten Elastik-Masse-Eigenschaften des Flügels aus heimischen Verbundwerkstoffen entspricht. Die Verwendung des neuen Materials führte zu Veränderungen bei der Biege- und Torsionssteifigkeit sowie bei der Verteilung der Massenträgheitseigenschaften des Flügels. Als Ergebnis haben wir ein Modell erstellt, das dem Design entspricht, wobei wir den Maßstab der Simulation berücksichtigt haben", sagte Anton Dolgopolow, ein Forscher des ZAGI-Forschungskomplexes für Flugzeugfestigkeit.

Das Modell hat eine Reihe von Tests erfolgreich bestanden, so das ZAGI. In der ersten Phase führten die Spezialisten des Instituts Bodenfrequenz- und Steifigkeitstests durch. Damit wurde bestätigt, dass das dynamisch ähnliche Modell der realen Konstruktion entsprach.

Die zweite Stufe waren Flattertests im Windkanal T-104. Ihr Ziel war es, die Veränderung der kritischen Flattergeschwindigkeit eines Flugzeugs mit einem Flügel aus einheimischen Polymerverbundwerkstoffen zu bewerten. Im Ergebnis konnte die Flatterfreiheit im Fluggeschwindigkeitsbereich und das Vorhandensein der notwendigen Flatterreserven experimentell nachgewiesen werden heißt es.

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