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Erster Airbus A350 für Lufthansa ist lackiert

Neuer Zweistrahler in vollen Farben Erster Airbus A350 für Lufthansa ist lackiert

Die künftige D-AIXA hat in Toulouse den Lackierhangar verlassen. Die erste deutsche A350-900 für Lufthansa trägt nun den vollen Kundenanstrich. Noch im Winter soll der Zweistrahler ab München den Liniendienst aufnehmen.

Die erste A350-900 für Lufthansa sei nach elf Tagen fertig lackiert, meldete Lufthansa am Mittwoch. 30 Maler lackierten 2100 Quadratmeter Flugzeugfläche. Dazu gehören bei Lufthansa, als Extrawunsch, auch die Flügeloberseiten. Die A350-900 spielt mit ihrer künftigen Registrierung D-AIXA auf die Bezeichnung Extra Wide Body (XWB) der A350 an.

Das zu mehr als der Hälfte aus CFK-Verbundwerkstoff bestehende Flugzeug nutzt, anders als die Vorgänger A300 bis A340 keinen kreisrunden Rumpfquerschnitt mehr, sondern eine abweichende Form mit steileren Seitenwänden und 5,60 m Durchmesser. Dadurch haben die Passagiere an den Fensterseiten gegenüber dem kreisrunden Rumpfquerschnitt etwas mehr Schulter- und Kopfraum.

Lufthansa wird ihre ersten zehn A350 in München stationieren. Erste Linienziele sind Delhi und Boston. Die Zweistrahler werden bei Lufthansa mit 293 Sitzen bestuhlt, nämlich mit 48 Liegesesseln der Business Class, 21 Plätzen der Premium Economy Class und 224 Sitzen der Economy Class. Eine First Class wird nicht mehr installiert. Die A350 ist in der Kabine und außen besonders leise. Der Lärmteppich ist nach Lufthansa-Angaben bis zu 50 Prozent kleiner, als bei den Vorgängern vergleichbarer Größe.

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