Ocean Infinity beendet Suche nach Flug MH370

Boeing 777 bleibt nach zwölf Jahren verschollen
Ocean Infinity beendet Suche nach Flug MH370

ArtikeldatumVeröffentlicht am 09.03.2026
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Ocean Infinity beendet Suche nach Flug MH370
Foto: Ocean Infinity

Die Zeitung "The Star" aus Malaysia berichtete am Montag, die Tiefsee-Bergungsfirma "Ocean Infinity" habe ihre Unterwassersuche beendet. Spuren des vermissten Flugzeugs seien nicht entdeckt worden. Das Suchschiff habe, laut Ocean-Infinity-Vorstandschef Oliver Plunkett, den Suchbereich schon am 23. Januar verlassen. Das Unternehmen hatte 151 Tage lang 140.000 Quadratmeter gebirgigen Meeresbodens abgesucht.

Bergungsfirma suchte vergeblich

Ocean Infinity, eine der weltweit renommiertesten Firmen für die Unterwasser-Rohstofferschließung und Unterwassersuche, hatte ein Spezialschiff und dessen Tauchroboterflotte unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Nur im Erfolgsfall wäre eine Bezahlung nötig geworden.

Autonome Tauchroboter vermessen den Meeresboden

Die computergesteuerten Tauchroboter, jeweils in der Größe eines Kleinbusses, fahren Unterwasser in Formation und vermessen per Echolot den Meeresboden. Die Signale werden an Bord des Suchschiffs verarbeitet. Das aktuelle Suchgebiet war alleine nach den Vorgaben von Ocean Infinity und nicht mehr, wie zuvor, teilweise auch nach politischen Vorgaben von außen ausgewählt worden.

Hoffnungen auf Sucherfolg schwinden

Damit dürften jetzt alle heißen Spuren erschöpft sein. Die auffallend geringe Trümmermenge nach dem Verschwinden des Zweistrahlers hatte Spekulationen ausgelöst, das Flugzeug könne vielleicht durch einen Insider absichtlich sanft gewassert und absichtlich zum möglichst spurlosen Versinken an einer dort besonders tiefen Stelle des Meeresbodens gebracht worden sein.

Wurde der Großraumjet absichtlich versenkt?

Die Boeing 777-200ER, 9M-MRO war am 8. März 2014 auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking verschollen. Alle 239 Insassen sind seitdem vermisst. Gefunden wurden lediglich kleine Teile der Landeklappen, die an der ostafrikanischen Küste angespült worden waren, was durch die vorherrschenden Meeresströmungen erklärbar ist.