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Personal soll in andere Programme wechseln

Airbus plant Details des A380-Produktionsendes

Airbus hat mit seinem europäischen Betriebsrat die Folgen der jüngsten A380-Produktionseinstellung erörtert. Rund 3500 Stellen sind konzernweit vom Aus des größten Flugzeugs im Angebot der Europäer betroffen.

Im Fokus der Gespräche habe die notwendige Personalmobilität gestanden, meldete Airbus am Mittwoch. Nach der am 14. Februar angekündigten Einstellung der A380-Produktion würden bis 2021 nur noch 17 Flugzeuge ausgeliefert. Aber auch danach werde man die A380-Betreiber in vollem Umfang betreuen.

Damit seien konzernweit 3000 bis 3500 Stellen betroffen, knapp drei Prozent der weltweiten Belegschaft. Von diesen entfielen 1300 auf die Produktion und 2100 auf die Verwaltung. Örtlich verteilten sich diese Stellen auf Großbritannien und Spanien (jeweils 500 bis 600) sowie Frankreich und Deutschland (je 1100 bis 1200).

Während der Sitzung habe Airbus auch die „Roadmap“ für das A380-Programm vorgestellt. Laut dieser Übergangsplanung stehe das reibungslose Ende der Serienproduktion mit Anpassung von Fertigung und Beschaffung, aber auch der Übergang zum In-Service-Support in den kommenden Jahren an.

Rund 12000 Airbus-Mitarbeiter wechselten jährlich den Job, und durch den aktuellen Produktionshochlauf bei den Single-Aisle-Flugzeugen (A320-Familie) und den starken Auftragsbestand bei den Großraumflugzeugen würden sich zahlreiche Möglichkeiten für interne Stellenwechsel ergeben, so Airbus. Zusätzlich werde Airbus spezielle Umschulungsangebote einführen, um funktions- und programmübergreifende interne Stellenwechsel noch stärker zu unterstützen.

Airbus gehe mit Auswirkungen von Produktionsanpassungen verantwortungsvoll um und habe dies in der Vergangenheit bereits mehrfach unter Beweis gestellt, erklärte der Flugzeughersteller. Der Airbus-Umsatz betrug 64 Mrd. Euro im Jahr 2018, die Anzahl der Mitarbeiter rund 134000.

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