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"Rheinische Post"

airberlin fordert Schadensersatz von Etihad Airways

airberlin kann den Notkredit des Bunds wohl zurückzahlen. Bei ihrem Hauptaktionär Etihad Airways macht airberlin unterdessen Schadensersatz geltend.

Der Bund werde den 150-Millionen-Euro-Kredit gut verzinst zurückerhalten, sagte der für das Insolvenzverfahren Generalbevollmächtigte Frank Kebekus der "Rheinischen Post" (Samstag). "Die Zahlungen alleine von der Lufthansa würden nach derzeitiger Kenntnis dafür reichen."

Nachdem Großaktionär Etihad im August versprochenes Geld nicht mehr zahlte, sei nun Schadenersatz fällig: "Wir sind mit Etihad in Verhandlungen und hoffen, zeitnah zu einem Generalvergleich zu kommen. Wir hoffen auf einen Betrag in zweistelliger Millionenhöhe", so der Jurist.

Dem Vernehmen nach steht eine Scheidungsrechnung von elf Millionen Euro im Raum. Etihad Airways ist nicht nur Hauptaktionär, sondern auch größter Anleihegläubiger von airberlin. Die Anleihen sind laut Kebekus wertlos. Zunächst müssten viele andere Ansprüche, etwa Lohnforderungen der Belegschaft, beglichen werden.

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