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All Nippon Airways hat im Oktober 2021 ihre letzte A380 im Schildkröten-Design übernommen. Airbus
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Drittletzte Airbus A380 geht an ANA

„Schildkröte“ fliegt von Toulouse nach Tokio-Narita Drittletzte A380 geht an ANA

Am Freitagmittag hat die drittletzte A380 Toulouse verlassen. Nun stehen bis Jahresende noch zwei Lieferungen an Emirates an.

Die in Orange gehaltene Maschine mit der Kennung JA383A verließ Toulouse um 16:47 Uhr und landete nach 11:44 Stunden Flugzeit am Samstagmorgen Ortszeit in Narita (Tokio). Damit ist das bunte Schildkröten-Triple (Flying Honu) von All Nippon komplett.

ANA kaufte die A380 für den Einsatz auf Flügen zwischen Tokio-Narita und Honolulu. Der erste A380 wurde im März 2019 ausgeliefert und trägt eine blaue Lackierung, die den blauen Himmel Hawaiis repräsentiert.

Die zweite Maschine der Airline wurde nur zwei Monate später ausgeliefert und trägt einen smaragdgrünen Anstrich. Dieses Design symbolisiert das kristallklare Wasser, das die hawaiianischen Inseln umgibt. Die A380 tragen auch hawaiianische Namen: "Lani", was Himmel bedeutet, "Kai", was Ozean bedeutet und "Ka La", was Sonnenuntergang bedeutet.

Während der strengen staatlichen Corona- Beschränkungen waren die A380 von ANA zuletzt nur für Sonderflüge in Betrieb So führte die A380 zum Beispiel den 20. "Hatsuhinode-Flug" zum ersten Sonnenaufgang des neuen Jahres durch. Dieser Flug folgte auf die A380-Rundflüge der im Jahr 2020. Darüber hinaus startete ANA im vergangenen Monat eine Tour zur japanischen Insel Okinawa mit der A380.

Als erster Betreiber weltweit wird All Nippon Airways (ANA) nach der Genehmigung durch die japanische Zivilluftfahrtbehörde (JCAB) das Mixed Fleet Flying (MFF) für die A380- und A320-Familie einführen.

"MFF bietet den Fluggesellschaften mehr Flexibilität und Kosteneffizienz und ist zu einem der Schlüssel zum Erfolg von Airbus geworden. Für die Fluggesellschaften bedeutet der Anstieg der von den Piloten geflogenen Umsatzstunden aufgrund geringerer Standby- und Ausfallzeiten eine erhebliche Produktivitätssteigerung." sagte Stéphane Ginoux, Leiter der Region Nordasien bei Airbus und President von Airbus Japan.

Derweil werden die beiden verbleibenden A380 in Hamburg ausgerüstet. Sie werden wahrscheinlich auch dort an Emirates übergeben, die letzte im Dezember.