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Sicherheitsbedenken führen zu Einflugsperre

Schwarze Liste: EU sperrt Iraqi Airways

Die EU hat ihre "Schwarze Liste" aktualisiert, die alle Airlines verzeichnet, denen aus Sicherheitsgründen der Einflug verwehrt wird. Demnach darf neuerdings Iraqi Airways nicht mehr in den Luftraum der Union einfliegen.

Die neue Fassung der EU-Liste erlaube dagegen wieder den Einflug von Air Astana aus Kasachstan, meldete die auf Themen der Flugsicherheit spezialisierte Webseite "Aviation Safety Net". Air Astana war 2009 wegen ungenannter Sicherheitsprobleme gesperrt worden. Die jüngste Sperrung von Iraqi Airways folgt Einflugverboten in Schweden und Großbritannien, die im August 2015 erlassen worden waren. Dagegen schafften es Fluggesellschaften aus Thailand in der jüngsten Liste, um ein drohendes EU-Einflugverbot herumzukommen. Die EU und die EASA wollen das Land weiterhin genau beobachten.

Die "EU Air Safety List", umgangssprachlich auch als "Schwarze Liste" bezeichnet, sperrt außerdem alle Airlines aus 20 Nationen, nämlich aus:

Afghanistan, Angola (mit einer Ausnahme), Benin, Republic of the Congo, Democratic Republic of the Congo, Djibouti, Equatorial Guinea, Eritrea, Gabun (mit zwei Ausnahmen), Indonesien (mit vier Ausnahmen), Kasachstan (außer der genannten Air Astana), Kirgisien, Liberia, Libyen, Mozambique, Nepal, São Tomé und Príncipe, Sierra Leone, Sudan und Sambia.

Mit Iraqi Airways und der ebenfalls gesperrten Blue Wing Airlines aus Surinam sind 230 Fluggesellschaften vom Einflug in die Europäische Union ausgenommen. Weitere Unternehmen dürfen nur unter Auflagen und mit bestimmten Flugzeugmustern einfliegen. Darunter sind Afrijet und SN2AG (Gabun), Air Koryo (Nord-Korea), Air Service Comores (Komoren), Iran Air (Iran), TAAG Angolan Airlines (Angola) und Air Madagascar (Madagaskar).

Die komplette Liste der EU in englischer Sprache finden Sie unter folgendem Link:

http://ec.europa.eu/transport/modes/air/safety/air-ban/doc/list_en.pdf

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