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lughafen Berlin Brandenburg GmbH
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Der Flughafen BER schließt sein Terminal 5.

Terminal 5 wird vorübergehend stillgelegt BER konzentriert den Verkehr im Terminal 1

Berlins und Brandenburgs neuer Flughafen BER verzichtet vorübergehend auf die Nutzung von Schönefeld als Terminal 5. Ab Ende Februar wird das verbliebene Aufkommen alleine im neuen Terminal 1 abgefertigt.

Am 23. Februar schließe die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) das Terminal 5 des BER (ehemals Flughafen Schönefeld) für zunächst ein Jahr, teilte der Flughafen am Freitag mit. Durch die Corona-Pandemie seien die Passagierzahlen sehr stark zurückgegangen. Das erwartete Verkehrsaufkommen könne bis auf Weiteres vollständig im Terminal 1 abgefertigt werden. Auch das neu gebaut und betriebsbereite Terminal 2 werde zunächst noch nicht in Betrieb genommen. Sobald die Passagierzahlen wieder stiegen, werde man die Abfertigungskapazitäten der Terminals 2 und im Weiteren auch Terminal 5 "schrittweise und bedarfsgerecht einbeziehen", so die Flughafengesellschaft.

Umzug schrittweise

Der Umzug der Fluglinien vom Terminal 5 zum Terminal 1 werde sukzessive vollzogen. Als erste Airline verlege SunExpress am 1. Februar ihre Passagierabfertigung vom Terminal 5 ins Terminal 1. Am 22. Februar verlasse die letzte Airline Schönefeld. Bis dahin bitte man die Fluggäste, sich bei ihrer Airline oder auf berlin-airport.de über mögliche Veränderungen bei Abflug und Ankunft zu informieren.

Wenig Fluggäste erwartet

Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, sagte: "Die Flughafengesellschaft muss auch in diesem Jahr davon ausgehen, dass die Passagierzahlen weit hinter dem Vorkrisenniveau zurückbleiben. Wir gehen für 2021 von rund zehn Millionen Passagieren aus, die wir im Terminal 1 abfertigen können. Dieser Schritt reduziert im Jahr die Kosten und Aufwendungen um rund 25 Millionen Euro. Das Terminal 5 steht uns bei Bedarf sehr schnell zur Verfügung. Der Schlummerbetrieb ist so organisiert, dass das Terminal 5, wenn es wieder gebraucht wird, innerhalb weniger Wochen erneut in Betrieb gehen kann."