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Testprogramm: 900 Flugstunden absolviert

Bombardier CSeries mit positiven Ergebnissen

Die vier aktiven Prototypen der Bombardier CS100 haben mittlerweile mehr als 900 Flugstunden absolviert und einige wichtige Tests bestanden. Außerdem versprechen Verbrauchsmessungen im Reiseflug positive Ergebnisse.

Die Bombardier CSeries hat vor kurzem den von den Zulassungsbehörden vorgeschriebenen Passagier-Evakuierungstest bestanden. Dabei kam der fünfte Prototyp der CS100 (Flight Test Vehicle FTV5) zum Einsatz, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht geflogen war. Sein Jungfernflug steht unmittelbar bevor. FTV5 ist die erste mit einer kompletten Passagierkabine ausgestattete CSeries. Kurz vor dem verspäteten Erstflug steht auch die CS300. "Die Triebwerksläufe und Bodentests sind abgeschlossen. Nun befindet sich die CS300 im Hangar und durchläuft Bodenvibrationstests", sagte Series-Programm-Manager Rob Dewar Anfang Februar in einer Videobotschaft. Die zweite CS300 befindet sich bereits ebenso in der Endmontage wie die zweite Serienmaschine der CS100. 

Die CS100-Flotte hat derweil die Marke von 900 Testflugstunden erreicht. Positive Nachrichten verspricht Dewar beim Treibstoffverbrauch, denn FTV4 hat mittlerweile die Leistungsmessungen im Reiseflug abgeschlossen. "Wir haben bis dato sehr gute Ergebnisse, die wir bald mitteilen werden", meinte Dewar. Inzwischen hat Bombardier auch die Flatterversuchen mit FTV1 erfolgreich beendet. Dabei erreichte das Flugzeug eine Geschwindigkeit von Mach 0.91. Außerdem bestand FTV2 in Mirabel den Einsatzversuch bei niedrigen Temperaturen. Die Maschine wurde über Nacht unter freiem Himmel bei minus 28 Grad Celsius abgestellt und startete am nächsten Morgen ohne Probleme. Die Indienststellung der CS100 ist nach wie vor für die zweite Hälfte dieses Jahres geplant. Bis dahin sind aber noch rund 1500 Flugstunden nötig.

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