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Trent-Störung nach dem Start zum Langstreckenflug

Norwegian-Dreamliner verliert Triebwerksteile

Foto: Boeing

Eine Boeing 787-8 von Norwegian ist am Sonnabend kurz nach dem Start wohl behalten nach Rom zurückgekehrt, weil eines ihrer beiden Triebwerke einen schweren Schaden erlitt und Trümmerteile verlor.

Die Boeing 787-8, LN-LND befand sich als Flug DY7115 auf dem Weg von Rom-Fiumicino nach Los Angeles, als unmittelbar nach dem Start eines der beiden Trent 1000-Triebwerke von Rolls Royce einen Schaden erlitt. In etwa 1000 Metern Höhe legte die Besatzung das Triebwerk still und landete nach rund 20 Minuten wieder am Abflughafen. Die Insassen blieben unverletzt.

Bei der sogenannten „Uncontained Engine Failure“, einem Triebwerksversagen mit Trümmeraustritt, regneten heiße Metallfragmente von bis zu zehn Zentimetern Länge aus dem defekten Triebwerk auf bebautes Gebiet und beschädigten zwölf Gebäude und zwei Dutzend Autos leicht. Ein Passant wurde ebenfalls getroffen aber nicht verletzt.

Italiens Agentur für Flugsicherheit, ANSV, teilte mit, sie habe eine Untersuchung eingeleitet und das Flugzeug bereits inspiziert. Über die Ursache der schweren Störung gibt es noch keine Angaben. Möglich sind äußere Ursachen, wie zum Beispiel ein Vogelschlag, oder technische Probleme im Triebwerk. Nach unbestätigten Angaben soll es sich um ein sogenanntes „Package B“-Triebwerk handeln, das technisch verbessert worden ist.

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