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Boeing 777-9 wartet am Freitag an der Bahn in Everett auf den Erstflug, der dann wegen ungünstigen Windes doch nicht stattfindet Boeing

Wetter spielt nicht mit

Boeing 777-9-Erstflug klappt wieder nicht

Wind jenseits des Limits hat am Freitag den Erstflug der Boeing 777-9 in Everett verhindert, nachdem schon am Tag zuvor das Wetter nicht mitgespielt hatte.

Nach den letzten Vorbereitungen wurde der Prototyp WH001 am Freitagmorgen um 9:42 Uhr Ortszeit in Everett rückwärts aus seiner Parkposition geschoben.

Vermutlich wegen des ungünstigen Windes stand die Maschine dann auf dem Vorfeld, die Flügelspitzen noch hochgeklappt, bevor sie sich um 10:09 in Bewegung setzte und um 10:19 bei leichtem Regen auf den nassen Rollweg zum Südende der Bahn einbog.

Um 10:27 hatte die 777-9 den Haltepunkt für Runway 34L erreicht. Allerdings waren die notwendigen Parameter für Wolkenuntergrenze und Seiten-/Rückenwind offenbar zunächst nicht gegeben. Um etwa 10:45 setzte auch noch heftiger Regen ein.

Nach einer halben Stunde wurde es wieder etwas heller. Später kam sogar die Sonne heraus, doch der Wind blieb weiter über dem Limit. Um etwa 13:30 entschied sich die Boeing-Testabteilung dann, den Versuch abzubrechen, da der Wind eher stärker werden sollte. Die WH001 rollte auf der Startbahn zurück zum Abstellplatz.

Boeing teilte anschließend mit, dass man es am Samstag um 10:00 Uhr Orstzeit (18:00 Uhr in Deutschland) wieder versuchen wolle, wenn das Wetter die Möglichkeit bietet.

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