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Wirbelsturm "Florence" im Anmarsch

Boeing unterbricht Betrieb in Charleston

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Das Boeing-Flugzeugwerk in Charleston, seit 2012 einer der beiden Endmontagestandorte der Boeing 787, unterbricht ab Dienstag seinen Betrieb, um den anziehenden Wirbelsturm "Florence" abzuwarten.

Die Sicherheit der Mitarbeiter und Familien stehe im Vordergrund, meldete Boeing zu der Betriebsunterbrechung ab Dienstag. Man befürchte mögliche Auswirkungen des schweren Wirbelsturms "Florence", der im Lauf der Woche die Küste im Südosten der USA erreichen soll. Der Betrieb werde wieder aufgenommen, sobald dies wieder sicher sei, so der Hersteller.

Unterdessen hat Boeing einzelne Flugzeuge aus Charleston nach Everett verlegt. Als erstes machte sich die auslieferungsbereite Boeing 787 mit der Werknummer 729 auf den Weg an die pazifische US-Westküste. Weitere Flugzeuge auf dem Auslieferungsvorfeld sollten kurzfristig folgen oder in den Hallen untergestellt werden. Die neu gebauten Werksanlagen sind grundsätzlich sturmsicher ausgeführt. Wegen befürchteter Überschwemmungen im Küstenbereich am Atlantik hatte der Gouverneur von South Carolina weiträumige Evakuierungen angeordnet.

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