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Zu wenige Triebwerke von Pratt verfügbar

Bombadier halbiert CSeries-Lieferplan

Wegen Lieferverzögerungen beim PW1500G-Triebwerk kann Bombardier dieses Jahr nur sieben statt der geplanten 15 CSeries-Flugzeuge ausliefern.

Nach Angaben von Fred Cromer, President, Bombardier Commercial Aircraft, handelt es sich dabei um ein Problem beim Fertigungshochlauf, wegen dem man sehr eng in Kontakt mit Pratt & Whitney stehe. Langfristig sei man „sehr zuversichtlich“, bis 2020 eine CSeries-Fertigungsrate auf 90 bis 120 Flugzeuge pro Jahr zu erreichen.

Die Verzögerungen werden sich auf den Umsatz auswirken und man wird mehr Barmittel benötigen, nämlich bis zu 1,45 Milliarden Dollar. Den avisierten Gewinn will man aber halten.

Die nächste CS 100 soll im kommenden Monat an Swiss gehen, und im vierten Quartal ist die Auslieferung der ersten CS 300 geplant, die an Air Baltic als Erstkunden geliefert wird. Bei Swiss hat der neue Verkehrsjet in den ersten sechs Wochen im Liniendienst rund 600 Flugstunden absolviert. Das Flugzeug „erfüllt alle Erwartungen“, so Cromer.

Letzte Woche erhielt Bombardier die zweite Tranche der Gelder von der Provinzregierung in Québec in Höhe von 500 Millionen Dollar, so dass nun eine Milliarde Dollar Liquidität zur Verfügung stehen.

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