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Zusammenbau erfolgte in Everett

Boeing 777X: Erster Autoklave wird installiert

Der erste von drei "Backöfen" für die Flügel der künftigen Boeing 777X-Familie ist in Everett in der neu gebauten Flügelmontagehalle eingetroffen. Der gewaltige Ofen war zuvor in Everett zusammengebaut worden.

Ein Schwerlast-Tieflader brachte den 36,60 Meter langen und 8,5 Meter breiten Ofen am Mittwoch über Rollwege des Flughafens Everett auf das Boeing-Gelände zum neuen 777X Composite Wing Center, teilte Boeing mit. Der Ofen war auf dem Flughafengelände in Everett aus 13 vorgefertigten Sektionen montiert worden, die zunächst senkrecht zu jeweils 12,20 Meter hohen Baugruppen zusammengefügt worden waren. In der neuen Flügelmontagehalle für die 777X, sie hat die Fläche von 25 amerikanischen Football-Feldern, werden insgesamt drei dieser Öfen aufgestellt. Dort werden die Verbundwerkstoff-Flügel der Boeing 777-8 und 777-9 entstehen.

Die neuen Flügel sind das entscheidende Merkmal der 777X-Familie. Die Flügel sind rund 20 Prozent größer als der Flügel der heutigen Boeing 777-300ER und verfügen wegen ihrer größeren Spannweite zum Parken über hochklappbare Flügelspitzen. Durch die CFK-Materialauswahl soll der Flügel leichter werden, so dass die 777X mit weniger Schub auskommt, als die 777-300ER. Die Produktion der 777X, Boeing benennt deren Familienmitglieder 777-8 und 777-9 neuerdings ohne den Buchstaben "X", soll 2017 beginnen. Ab 2020 sollen die ersten Kundenflugzeuge ausgeliefert werden. Die "Firm Configuration" der 777-9 wurde, wie von uns gemeldet, kürzlich abgeschlossen.

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