Am 1. Juli vermutlich gegen 8.00 Uhr Ortszeit musste ein vom Flugzeugträger USS George Bush CVN-77 gestarteter Sikorksy MH-60S Sea Hawk im Arabischen Meer notwassern. Laut US Navy gibt es keine Anzeichen, dass der Vorfall von feindlichen Handlungen hervorgerufen wurde. Drei der vier Besatzungsmitglieder konnten mittlerweile gerettet werden und befinden sich in stabilem Zustand an Bord des Carriers. Die Suche nach der vierten Person läuft noch. Der Hubschrauber gehört zur Staffel Helicopter Sea Combat Squadron (HSC) 5 Nightdippers. Laut Mitteilung der Einheit ist die Unterstützung und Abdeckung des Suchgebiets umfangreich.
Das Aufgabengebiet der MH-60S liegt vor allem in der Bekämpfung von Überwasserzielen sowie in Such- und Rettungsmissionen. In der Regel sind meist rund acht Exemplare auf einem Träger stationiert. Die USS George Bush war am 31. März in Norfolk zu ihrer aktuellen Einsatzfahrt aufgebrochen. An Bord befindet sich das Trägergeschwader CVW-7. Seit Ende April befindet sie sich im Arabischen Meer zur Unterstützung der Operation Epic Fury.
Zuletzt hatte die US Navy am 26. Oktober 2025 einen Bordhubschrauber verloren. Damals musste eine MH-60R der HSM-73 im Südchinesischen Meer notwassern. Sie war von der USS Nimitz gestartet. Die drei Besatzungsmitglieder konnten gerettet werden.





