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GE9X trotzt Sandsturm

777X-Triebwerk GE9X trotzt Sandsturm

GE Aviation hat das bereits von der US-Luftfahrtbehörde FAA zugelassene Triebwerk für die Boeing 777X weiteren Lebensdauertests unterzogen.

Das auf einem Prüfstand montierte GE9X musste bei einer Reihe von Testläufen Sand und Staub schlucken. Dabei analysierten die Ingenieure von GE Aviation, wie das Triebwerk im gesamten Flugbereich, vom Start über den Reiseflug bis zur Landung, mit den harschen Bedingungen klarkommt.

GE9X: Der weltgrößte Turbofan

Dan Nevill (CC BY 2.0)
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"Nach 1600 Zyklen in Testläufen und Post-Boroskop-Untersuchungen funktionierten alle Komponenten wie erwartet", so Karl Sheldon, General Manager des GE9X-Programms. Bis Ende des Jahres soll das Triebwerk komplett demontiert und inspiziert werden, teilte GE Aviation in einer Pressemitteilung am 14. November mit.

3D-gedruckter Staubabscheider

Das GE9X enthält neue Technologien, um Sand und Staub aus sensiblen Bauteilen fernzuhalten, darunter einen Fliehkraftabscheider, der aus einer Kobalt-Chrom-Legierung additiv hergestellt wurde. Er soll die internen Kühlkanäle in den Schaufeln und Düsen der Turbine vor Verstopfungen bewahren. In der Brennkammer und in der Turbine kommen zudem langlebige keramische Verbundwerkstoffe (ceramic matrix composite, CMC) zum Einsatz.

Das Triebwerk erhielt im September 2020 die Zulassung durch die FAA. Zuvor hatte es ein ausgiebiges Testprogramm durchlaufen: knapp unter 5000 Stunden und 8000 Zyklen, inklusive 72 Testflüge an der Boeing 747-400 von GE Aviation.

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