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DLR/NASA-Studie zur Luftfahrt

Weniger Rußemissionen durch Biotreibstoffe

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Welchen Einfluss hat der Einsatz von Biotreibstoff auf die Rußpartikelemissionen von Flugzeugtriebwerken? Hierzu hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit amerikanischen und kanadischen Forschungseinrichtungen eine Studie vorgelegt.

Zwischen 50 und 70 % sollen dem DLR zufolge die Rußpartikelemissionen, gegenüber der Verbrennung von reinem Kerosin, zurückgegangen sein. Diese Werte wurden in Flugexperimenten mit dem NASA-Forschungsflugzeug DC-8 ermittelt. Verglichen wurde hierbei der reguläre Jet A1-Flugtreibstoff mit einer 1:1 Mischung aus diesem mit dem Biotreibstoff HEFA. Die Messungen wurden in einem Abstand von 30-150 Metern im Abgasstrahl der CFM56-Triebwerke durchgeführt.

Flugzeugtriebwerke stoßen Rußpartikel aus. Diese wirken als  Kondensationskeime für kleine Eiskristalle, die als Kondensstreifen sichtbar werden. Die Eiskristalle der Kondensstreifen können bei feucht-kalten Bedingungen in Höhen von etwa 8 bis 12 Kilometern mehrere Stunden bestehen und hohe Wolken sogenannte Kondensstreifen-Zirren bilden.

„Kondensstreifen-Zirren haben heute eine ähnlich große Klimawirkung wie alle über mehr als 100 Jahre in der Atmosphäre gesammelten Kohlendioxid-Emissionen des Luftverkehrs zusammen“, sagt Dr. Hans Schlager vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre. Die Forscher erhoffen sich durch den Einsatz von Biotreibstoffen eine Möglichkeit die Klimawirkung von Kondensstreifen zu reduzieren.

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