Fernüberwachung von Flughäfen ist nichts Neues. Erfunden wurde das Konzept der Remote Tower Control (RTC) 2002 vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), mittlerweile kommt es an kleineren Flughäfen in Deutschland, England, Norwegen, Rumänien, Schweden und den USA zum Einsatz. Kennzeichnend für RTC ist, dass die Fluglotsen nicht vor Ort sitzen und die Flugbewegungen am Boden und in der Luft durch die Tower-Fenster beobachten, sondern mithilfe von Kamerasystemen von geografisch entfernten Zentren aus. Bisher war allerdings ein Fluglotse für einen Flughafen zuständig. Der norwegische Flugsicherungsdienst Avinor führt nun als erster weltweit die sogenannten Multi-Airport Remote Tower Operations ein. Dabei betreut ein Lotse mehrere Flughäfen ...
Multi-Airport Remote Tower Operations in Norwegen :Ein Lotse, mehrere Flughäfen
Die norwegische Avinor ist die erste Flugsicherungsorganisation weltweit, die einen Lotsen mehrere Flughäfen gleichzeitig aus der Ferne überwachen lässt. Kann das gut gehen?
Veröffentlicht am 02.11.2025

Foto: Indra




