Als Airbus bekanntgab, seine ambitionierten Wasserstoff-Pläne um mindestens zehn Jahre zu verschieben, schien es, als könne man die Airports durchatmen hören. Bis auf den Hamburger Flughafen scheint kein anderer Airport Deutschlands einen Plan zu haben, wie denn mit dem flüssigen oder gasförmigen Treibstoff am Boden umzugehen sei. Jedenfalls wollte sich keiner der angefragten Airports hierzulande oder in der Schweiz dazu äußern. Wie kommt dereinst der möglichst grüne Wasserstoff zu den Flugzeugen? Wie wird getankt, wo wird er gelagert und wo produziert? Es sind auch derlei offene Flanken, die Airbus wohl veranlassten, auf die Bremse zu treten. Ein klassisches Henne-Ei-Problem also? "Die Airports wünschen sich eine verbindliche Aussage, welche ...
Herausforderungen durch Wasserstoff-Infrastruktur :Airports der Zukunft als Energie-Drehkreuze?
Damit Flugzeuge mit Wasserstoff einmal klimaschonend abheben können, braucht es auch eine neue Infrastruktur am Boden. Neue Speicher, Verflüssigungsanlagen, Leitungen, Tankwagen und Equipment. Davon ist bislang noch nichts zu sehen – gut, dass Airbus seinen Zeitplan gestreckt hat.
Veröffentlicht am 27.04.2025

Foto: LUH





