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Lufthansa Technik Shenzen

Technologiezentrum in China feiert Jubiläum

Ursprünglich gegründet für die Schubumkehr-Instandhaltung, heute Technologiezentrum der Lufthansa-Technik-Gruppe in Asien: Das Unternehmen am Baoan Airport Shenzhen feiert sein 15-jähriges Bestehen.

Vor 15 Jahren wurde Lufthansa Technik Shenzen für die Instandhaltung schwer zu transportierender Schubumkehrer in der Region gegründet. Heute arbeiten rund 600 Mitarbeiter dort und betreuen Kunden aus dem gesamten asiatisch-pazifischen Raum. Angeboten werden unter anderem Komponenten- und Triebwerksteilereparatur, aber auch Test, Reparatur, Instandhaltung, Überholung und Modifikation von Bauteilen aus Verbundwerkstoffen, geklebten Materialien und anderen Strukturkomponenten.

Das zum Technologiezentrum der Lufthansa-Technik-Gruppe in Asien avancierte Unternehmen ist nach Angaben von Lufthansa Technik ausgestattet mit modernstem Equipment vom großen Autoklav bis hin zu Testgeräten für Avionik-Komponenten der neuesten Generation. Mit eigenem Pool-Lager und Angeboten im Bereich Materialmanagement unterstütze das Unternehmen zudem zahlreiche Kundenflotten in der Geräteversorgung. Während der jüngsten Ausbauphase errichtete Lufthansa Technik Shenzhen Anlagen zur Betreuung der neuesten Flugzeugmuster Airbus A350, Boeing 777 und Boeing 787. Unter anderem wurde in einen weiteren Autoklav mit über fünf Metern Durchmesser für die großen Verbundwerkstoffteile dieser Muster investiert.

Joint Venture mit Beijing Kailan Aviation Technology

Im Jahr 2002 mit zunächst 40 Mitarbeitern auf 6.300 Quadratmeter Werkstattfläche gestartet, gingen Lufthansa Technik von rund 100 Arbeitsplätzen nach Abschluss der Aufbauphase aus. Monatlich bis zu zehn Schubumkehrer-Hälften der damals weit verbreiteten Triebwerks CFM56-3 waren das Ziel. Im April 2017 beschäftigt das Joint Venture zwischen Lufthansa Technik (80 Prozent) und Beijing Kailan Aviation Technology (20 Prozent) rund 600 Mitarbeiter auf gut 25.000 Quadratmetern Werkstattfläche.

"Wir haben noch viel vor", sagt Detlev Jeske, Geschäftsführer von Lufthansa Technik Shenzhen. Aktuell biete man bereits Services für über 3.000 Part-Nummer an. Das soll weiter ausgebaut werden. Auch im Bereich der mobilen Services will Lufthansa Technik Shenzen die Dienstleistungspalette ausweiten.

Lufthansa Technik Shenzhen verfügt über die Zulassungen der chinesischen CAAC (Civil Aviation Administration of China), der amerikanischen FAA (Federal Aviation Administration), der europäischen EASA (European Aviation Safety Agency) sowie der zuständigen Behörden fast aller Staaten in der Region Asia-Pacific.

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