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Rolls-Royce

Häufigere Inspektionen an Trent 1000 nötig

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Wegen Qualitätsproblemen mit dem Verdichter des Dreamliner-Triebwerks muss der britische Triebwerkshersteller die Inspektionsfrequenz erhöhen.

Rolls-Royce muss Trent-1000-Triebwerke des Standards  Package C häufiger als bei der Bilanzpressekonferenz am 7. März angekündigt inspizieren. Das teilte der Triebwerkshersteller am Freitag mit. Die Notwendigkeit für eine höhere Inspektionsfrequenz habe sich durch Untersuchungen und Tests der Lebensdauer des Verdichters ergeben.

Die zusätzlichen Untersuchungen würden allerdings zu weiteren Störungen bei den Betreibern der Boeing 787 mit Trent 1000 Package C führen. 380 dieser Triebwerke seien aktuell im Liniendienst, der Standard Package C wurde im September 2013 zugelassen. Nicht betroffen seien die Versionen Trent 1000 Package B und Trent 1000 TEN. "Wir arbeiten eng mit Boeing und den betroffenen Airlines zusammen, um Beeinträchtigungen zu minimieren, wann immer das möglich ist", so Warren East, CEO von Rolls-Royce.

Vor zwei Jahren waren erstmals Probleme mit den Dreamliner-Triebwerken im Betrieb der japanischen ANA aufgetreten. Damals mussten wegen Korrosion und Rissen in den Schaufeln der Mitteldruckturbine mehrere Flugzeuge am Boden bleiben.

Im März hatte Rolls-Royce mitgeteilt, dass die Probleme das Unternehmen 2018 rund 340 Millionen Pfund (380 Millionen Euro) und 2019 weitere 240 Millionen Pfund (268 Millionen Euro) kosten. Diese Werte muss Rolls-Royce nun vermutlich nach oben korrigieren.

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