Auch wenn numerische Strömungssimulationen immer besser werden, spielen Windkanäle nach wie vor eine wichtige Rolle in der Flugzeugentwicklung. Sie ermöglichen die aerodynamische und aeroakustische Untersuchung neuer Konzepte. Einer der ersten Windkanäle wurde 1871 in England gebaut. Heutzutage werden neben Flugzeugen auch Autos, Raumgleiter oder Hochhäuser auf ihren Luftwiderstand, ihren dynamischen Auftrieb oder Verformungen durch Aeroelastizität untersucht und vermessen. Windkanäle bestehen aus einem oder mehreren Gebläsen, Gleichrichtern (zum Beispiel Umlenkschaufeln und Sieben), die für eine möglichst wirbelfreie Strömung sorgen, sowie einer Messstrecke, in der sich das Versuchsobjekt befindet.
Bauarten und Funktionsweise
Man unterscheidet ...





