MTU Aero Engines darf TP400-D6 instandsetzen
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MTU Aero Engines darf TP400-D6 instandsetzen

Zivile Zulassung als Premiere MTU Aero Engines darf TP400-D6 instandsetzen

Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) aus Braunschweig hat MTU Aero Engines die Genehmigung erteilt, das Europrop TP400-D6 instand zu setzen. Das Triebwerk treibt den Airbus A400M an.

Das TP400-D6 wurde von der EASA als ziviles Triebwerk zugelassen, obwohl es rein militärisch betrieben wird. MTU Aero Engines hat nun die uneingeschränkte Befugnis zur Instandsetzung unter der EASA145-Regelung für das Gesamtsystem des A400M-Antriebs erhalten. „In den letzten zwei Jahren ist es der MTU durch intensive Abstimmungsgespräche mit den Vertretern der zivilen und militärischen Behörden gelungen, dieses für das TP400-D6-Programm und seine Kunden so wichtige Ziel zu erreichen“, sagt Gerhard Bähr, Programmleiter für die Triebwerksmodelle TP400-D6 und Tyne bei der MTU. Als nächstes Planen die Partner die Erarbeitung eines europaweit gültigen Regelwerks zur militärischen Zulassung. Diese so genannten EMAR-Regularien (European Military Airworthiness Requirements) sollen sich im Wesentlichen an den zivilen Vorgaben orientieren.

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