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Am 12. April 2021 übernahm auch auf der SAR-Station Holzdorf die H145 LUH SAR den Dienst von der Bell UH-1D, die im Laufe des Jahres ausgemustert wird. Deutsches Heer

Das Ende der Bell UH-1D beim SAR-Dienst des Heeres

Heeresflieger Das Ende der UH-1D

Mit dem Wechsel in Holzdorf von Bell UH-1D "Huey" zum Airbus H145 LUH SAR sind jetzt alle drei SAR-Kommandos der Bundeswehr mit dem neuen Hubschrauber ausgestattet.

Die UH-1D wird allerdings noch bis Ende Juni 2021 am Himmel über Deutschland zu sehen sein. Anlässlich der Außerdienststellung wurde ein Hubschrauber mit einer Sonderlackierung versehen. Bei einer "Goodbye Huey Tour" wird sich der "Teppichklopfer" von ausgewählten Flugplätzen in Deutschland verabschieden, sofern die Beschränkungen der Covid19-Pandemie dies zulassen.

Als Nachfolgemodell für die "Huey" wurde im Dezember 2018 die H145 LUH SAR von Airbus Helicopters ausgewählt, und die Auslieferung des ersten Hubschraubers erfolgte bereits ein Jahr später. Inzwischen sind bereits alle sieben bestellten Maschinen an das Heer übergeben worden und die Schulung aller 51 Pilotinnen und Piloten wurde bereits vor Weihnachten vergangenen Jahres abgeschlossen.

Die Ablösung an den SAR-Standorten begann am 6. Juli 2020 am Heimatstandort des Transporthubschrauberregiments 30 in Niederstetten feierlich vollzogen, dem der Wechsel in Nörvenich am 7. Dezember 2020 folgte.

Die "Operation am offenen Herzen", also die Umstellung auf ein neues Waffensystem bei gleichzeitiger Beibehaltung des Bereitschaftsdienstes an allen drei SAR-Kommandos, hat zwar einen weiteren wichtigen Schritt erfolgreich hinter sich gebracht, aber als abgeschlossen sieht Oberst Peter Göhringer, der Kommandeur des Transporthubschrauberregiments 30, den Wechsel noch nicht. Sein Schwerpunkt im Jahr 2021 liegt bei einer weiteren Professionalisierung der Besatzungen sowie dem Ausbau der Fähigkeiten im Bereich Gebirgsflug.