Die RAF war spät dran mit der Einführung eines Überschall-Jagdflugzeugs. Das katastrophale Defence White Paper des damaligen britischen Verteidigungsministers Duncan Sandys vom März 1957 hatte mehreren vielversprechenden Überschallprojekten der britischen Flugzeugindustrie ein jähes Ende gesetzt. So fand einzig die English Electric Lightning – oder P1B, wie sie damals genannt wurde – den Weg zu den Einsatzgeschwadern. Die Tiger Squadron No. 74, stationiert auf dem Fliegerhorst Coltishall, wurde im Sommer 1960 mit der Einführung der English Electric Lightning beauftragt. Endlich hatte die RAF ein Mach-2-Jagdflugzeug. Die Lightning F1 war die erste Produktionsvariante, und es wurden nur 20 Exemplare gebaut (XM134-147 und XM163-168). Die No. 74 ...
English Electric Lightning :Die Lightnings der „Tiger Squadron“ No. 74
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Die English Electric Lightning zählt zu den brachialsten und beeindruckendsten Kampfjets des Kalten Krieges. Als erste Staffel der Royal Air Force erhielt 1960 die "Tiger Squadron" No. 74 das neue Jagdflugzeug – und setzte die Lightning F1 auch bei Flugshows in Szene. Ein Lightning-Pilot der ersten Stunde erinnert sich.
Veröffentlicht am 01.12.2024

Foto: Aeroplane




