Das Entwicklungsflugzeug EF 140 steht am Ende einer Reihe interessanter Entwicklungen aus dem Hause Junkers in Dessau. Neben der Serienproduktion der Ju 88 und deren Weiterentwicklung Ju 188 mit Vollglaskanzel, entstand unter Typenleiter Brunolf Baade (1904–1969) ein moderner Bomber (Nutzlast: 3000 kg / Reichweite 2000 km), dessen besonderes Kennzeichen das negativ gepfeilte Tragwerk war: Vorderkante minus 23 Grad. Diese ungewöhnliche Gestaltung hatte unter anderem den Vorteil, dass die Grenzschicht nicht zur Flügelspitze abwanderte. Zudem ergaben sich bessere Langsamflugeigenschaften und eine größere Reichweite, allerdings war diese Gestaltung auch mit einem höheren Strukturgewicht verbunden. Zur Erprobung entstand in der Endphase des Zweiten ...
Junkers EF 140 in der Sowjetunion :Junkers-Bomber unterm roten Stern
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In der Geschichte des deutschen Flugzeugbaus ist eine Konstruktion besonders bemerkenswert: ein Bomber mit negativ gepfeilten Flügeln, eine technische Meisterleistung der Junkers-Werke, die auch von den Sowjets erprobt wurde.
Veröffentlicht am 06.09.2025

Foto: Sammlung Holger Lorenz




