Zwei Jahre nach dem Erstflug der Messerschmitt Bf 109 wurde die bei der damaligen Ausschreibung nicht zum Zug gekommene Firma Focke-Wulf beauftragt, als Ergänzung zur 109 ein möglichst vielseitig einsetzbares, einmotoriges Jagdflugzeug zu entwickeln. Im Lastenheft legte man unter anderem großen Wert auf die Kriterien Wartungsaufwand und Robustheit gegenüber Beschuss – diese lassen sich mit einem luftgekühlten Motor am besten erfüllen. Grundsätzlich kann das Prinzip der Luftkühlung auch bei Reihenmotoren angewendet werden (sofern nicht zu großvolumig, siehe Argus-As-410/411-Zwölfzylinder), aber wenn kräftig Leistung zur Debatte steht, ist die ideal im Luftstrom stehende, ringförmige Zylinderanordnung geeigneter.
Neuentwicklung 801
Die ersten Prototypen ...





