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Museo da Guerra Colonial

Alouette III erinnert an Kolonialkrieg

Eine SE.3160 Alouette III erinnert im Museo da Guerra Colonial im portugiesischen Famalicao an den Kolonialkrieg des Landes in den 60er und 70er Jahren.

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Die SE.3160 Alouette III ist eine Leihgabe des nationalen Museo do Ar bei Lissabon. Dort war sie nach einem Unfall bei Beja, bei dem sie 2007 schwere Schäden davontrug, von Technikern der portugiesischen Luftwaffe (FAP) ausstellungsfähig repariert worden. SE.3160 Alouette III gehörten zu den wenigen militärischen Fluggeräten, die Portugal bei den Konflikten in Mosambik, Guinea-Bissau und Angola einsetzen konnte. Portugal war damals, im Gegensatz zu anderen Kolonialländern nicht bereit gewesen, seine Kolonien in die Unabhängigkeit zu entlassen.

Bei den Kämpfen zwischen 1961 und 1974 spielte die Alouette III, eine wichtige Rolle. Neben ihr verfügten die Streitkräfte nur über wenige North American T-6, Republic F-84 und ab 1968 Fiat G.91 Wegen des damals gegen Portugal verhängten UN-Waffenembargos waren die meisten der Fluggeräte auf Umwegen beschafft worden.

Das kleine Museo da Guerra Colonial, das viele Aspekte des Kolonialkriegs beleuchtet, wird von der AFPA betrieben, einer Versehrtenorganisation der portugiesischen Streitkräfte. Man findet es in Famalicao, etwa 30 Kilometer nördlich von Porto.

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