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Ein A310 MRTT der Flugbereitschaft startete am 26. März 2021 um 10:30 Uhr mit Beatmungsgeräten nach Manaus. Bundeswehr - Schmidt
Airbus A310 der Luftwaffe in Manaus zur LIeferung von Beatmungsgeräten.
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Luftwaffe fliegt mit A310 Beatmungsgeräte nach Brasilien

Corona-Hilfe für Manaus Luftwaffe fliegt Beatmungsgeräte nach Brasilien

Ein Airbus A310 der Flugbereitschaft hat 80 Beatmungsgeräte für die von Corona besonders gebeutelte Stadt Manaus geliefert. Das Flugzeug mit dem Kennzeichen 10+23 war am Freitagvormittag von Köln aus nach Brasilien gestartet.

Der Flug wurde mit einem Zwischenstopp auf dem Sal Amilcar Cabral International Airport auf den Kapverden vor der Westküste Afrikas durchgeführt, eine Flugzeit von etwa sechseinhalb Stunden. Dann ging es in weiteren 6:40 Stunden über den Südatlantik.

In Manaus wartete schon der deutsche Botschafter in Brasilien, der die Hilfsgüter am Samstag um die Mittagszeit an die lokalen Behörden übergab. Die A310 machte sich umgehend wieder auf den Rückweg. Die erste Etappe war dabei ein kleiner Hüpfer von drei Stunden nach Fort-de-France auf Martinique. Am Sonntag war dann der Weiterflug mit einem Tankstop auf den Azoren nach Köln geplant. Die Gesamtstrecke der Mission beträgt rund 18.470 Kilometer.

Luftwaffe
Internationale Hilfe sei für Deutschland "selbstverständlich", hieß es zum Start des Manaus-Fluges aus dem Bundesverteidigungsministerium.

"Es geht um Menschenleben"

Internationale Hilfe sei im Kampf gegen die Pandemie selbstverständlich, erklärte die Luftwaffe anlässlich der jüngsten Hilfsmission für Brasilien. In der Millionenstadt Manaus im Norden des Landes war Anfang des Jahres der Sauerstoff ausgegangen, das Gesundheitsmanagement brach weitgehend zusammen. Die Lage in Manaus ist nach wie vor prekär, jede Unterstützung willkommen. Bereits vor rund einer Woche war deshalb bekannt geworden, dass die Bundeswehr die Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas mit der Lieferung von Beatmungsgeräten unterstützen wird.