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Airbus-Versuche in Todendorf

Bemanntes-unbemanntes Teaming getestet

Airbus hat über der Ostsee mit fünf Zieldrohnen den gemeinsamen Einsatz von bemannten und unbemannten Flugzeugen demonstriert.

Die Kampagne vom Truppenübungsplatz Todendorf aus umfasste Demonstrationen mit fünf von Airbus gebauten Do-DT25-Zieldrohnen, die von einem Kommandanten der Missionsgruppe gesteuert wurden, der in einem bemannten Führungsflugzeug (C2) in der Luft war.

Die Testflüge dienten verschiedenen Zwecken, darunter der Validierung von Elementen wie Konnektivität, Mensch-Maschine-Schnittstelle und dem Konzept der Teambildung von Intelligenz durch Missionsgruppenmanagement. Für den Aspekt der Teaming-Intelligenz werden mehrere Fähigkeiten und Basistechnologien mit ausreichendem Reifegrad benötigt - von Team-/Schwarmalgorithmen und neuen Sensoren bis hin zu Missionsmanagementsystemen zur Führungsunterstützung durch die Besatzung des bemannten Flugzeugs.

Ein Schlüsselelement für diese erfolgreichen Flüge war das von Airbus entwickelte fortschrittliche Flugsteuerungs- und Flugmanagementsystem für unbemannte Luftfahrzeuge, das vollautomatische Führung, Navigation und Kontrolle mit intelligenten Schwärmfunktionen kombiniert, so das Unternehmen.

Es wird erwartet, dass die Kombination von bemannten und unbemannte Flugzeugen die Missionseffizienz zukünftiger militärischer Luftsysteme in vielerlei Hinsicht erhöhen wird. Ausgestattet mit Sensoren kann der Schwarm unbemannter Systeme einem Kommandanten der Missionsgruppe, der sich in sicherer Entfernung an Bord des bemannten Flugzeugs befindet, Situationsbewusstsein vermitteln.

Die bei den bemannten/unbemannten Teaming-Testflügen gewonnene Erfahrung wird von Airbus in die Entwicklung des Future Combat Air System (FCAS) einfließen.

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