Mit sofortiger Wirkung
Dienstende für die letzte A340 der Flugbereitschaft

Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) musste im August eine geplante Australien-Reise in Abu Dhabi wegen Technikproblemen an der Regierungs-A340 abbrechen. Das Flugzeug wird nach Medieninformationen ohne weiteren Aufschub stillgelegt.

Dienstende für die letzte A340 der Flugbereitschaft
Foto: Markus Altmann

Die 16+01 verlässt die Weiße Flotte der Flugbereitschaft. Wie der "Spiegel" berichtet, wird der Pannenflieger von Abu Dhabi "sofort" stillgelegt. In den vergangenen Wochen hatte es Spekulationen um eine Gnadenfrist gegeben – das Bundesaußenministerium wollte die A340-300 weiter für Dienstreisen nutzen. Die Schwestermaschine 16+02 ist bereits Ende September in die USA verkauft worden.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogenen Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzbestimmungen.

A350 aktuell nicht vollzählig

Die Flugbereitschaft verfügt als Ersatz für die beiden A340 aktuell zwar über zwei einsatzbereite A350-900. Diese Flugzeuge werden in der Regel aber für Reisen des Bundeskanzlers und Bundespräsidenten eingeplant. Die dritte A350-900 ist derzeit in einer längeren Liegezeit gebunden – Lufthansa Technik installiert eine neue Kabine.

Unsere Highlights
Bundeswehr

Flaggschiff der Flugbereitschaft ist künftig die A350. Die beiden A340-300 haben definitiv ausgedient.

Zweimal der gleiche Fehler

Die 16+01 sorgte im August für Schlagzeilen. Wegen einer Fehlfunktion der Landeklappen mussten die Piloten zweimal in Folge einen Flug nach Australien Minuten nach dem Start in Abu Dhabi abbrechen – und jeweils 80 Tonnen Kerosin ablassen.