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Protector UAV für die RAF

Verteidigungsminister Fallon betätigt Entwicklung Protector UAV für die RAF

Bei einem Besuch in den USA hat der britische Verteidigungsminister am Wochenende das Protector-Programm bestätigt. Die RAF soll ab 2021 bis zu 26 der unbemannten Fluggeräte erhalten.

Beim Protector handelt es sich um eine für die britischen Bedürfnisse angepasste Ausführung des Certifiable Predator B von General Atomics. Er ist laut Michael Fallon mit fortschrittlichen Sensoren und verbesserten Datenlinks ausgerüstet. Außerdem wird als Bewaffnung neben der Paveway IV die Brimstone 2-Lenkwaffe von MBDA integriert.

Die jetzige Ankündigung des Verteidigungsministeriums betrifft die Entwicklungsphase, für die 100 Millionen Pfund (120 Millionen Euro) vorgesehen sind. Das im Rahmen des Verteidigungsplans 2015 angekündigte Gesamtprogramm hat ein Volumen von an die 950 Millionen Euro. Es umfasst 16 Fluggeräte (plus zehn Optionen) sowie acht Bodenstationen (plus vier Optionen).

Der Protector soll 2021 bei der RAF in Dienst gehen. Bis dahin nutzen die Briten ihre zehn General Atomics MQ-9 Reaper, die derzeit auch über dem Irak und Syrien im Einsatz sind.