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Die ersten 60 Satelliten der Megakonsteelation Starlink sind gestartet. SpaceX

Space X startet schwerste Falcon 9-Nutzlast

60 Internet-Satelliten starten zugleich

Mit den ersten 60 Satelliten der Internetkonstellation Starlink hat SpaceX seine bislang schwerste Nutzlast ins All gebracht. Zusammen sollen die Kommunikationssatelliten ein Terabit pro Sekunde an nutzbarer Kapazität zur Verfügung stellen. Die Megakonstellation Starlink soll am Ende zu einem Netz aus 12.000 Satelliten ausgebaut werden.

Ab einer Anzahl von 400 Starlink-Satelliten kann ein Teilbetrieb aufgenommen werden, die volle Betriebsfähigkeit wird bei 800 Satelliten erreicht. Wirtschaftlich rentabel wird es ab 1000 Satelliten. Die nun gestarteten Satelliten sind noch nicht voll ausgestattet im Vergleich zu nachfolgenden Exemplaren. Im Laufe der Zeit sollen die Satelliten verbessert und weiterentwickelt werden, so dass in etwa fünf Jahren ältere Generationen durch neue, leistungsfähigere Versionen ersetzt werden können.

Die Falcon 9 startete am 23. Mai um 22.30 Uhr Ortszeit nach mehrmaliger Verschiebung. Rund eine Stunde später wurden die 60 Satelliten in einem niedrigen Erdorbit in 440 Kilometern ausgesetzt. Von dort aus brachten Triebwerke mit einem Krypton-Ionenantrieb jeden der etwa 227 Kilogramm schweren Satelliten in seinen 550 Kilometer hohen Zielorbit. Die erste Stufe der Falcon 9 landete neun Minuten nach dem Start auf einer schwimmenden Plattform. Zuvor war diese Stufe bereits im September 2018 und im Januar diesen Jahres geflogen.

Dicht an dicht sitzen die 60 Satelliten zusammen.
SpaceX
Dicht an dicht sitzen die 60 Satelliten zusammen.

Durch einen niedrigeren Orbit als ursprünglich geplant soll eine geringere Signalverzögerung der Satelliten erreicht werden. Außerdem sorgt der noch in dieser Höhe verbleibende Luftwiderstand dafür, dass diese Satelliten in etwa fünf Jahren wieder in die Erdatmosphäre eintreten und dort verglühen werden. Die Entstehung von Weltraumschrott soll dadurch vermieden werden. Space X kündigte an, dass in diesem Jahr noch bis zu sechs Starts geplant seien.

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