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Elbe Flugzeugwerke / Airbus

A330P2F: Zwei neue Umbaufrachter made in Dresden

A330P2F-Bestellung Zwei neue Umbaufrachter made in Dresden

Die Elbe Flugzeugwerke in Dresden haben einen neuen Umbau-Auftrag erhalten: Sie sollen bis Anfang 2022 zwei weitere Airbus A330-Airliner in P2F-Frachter konvertieren. Leasingspezialist CDB Aviation will sich damit auf eine wachsende Frachternachfrage einstellen.

CDB Aviation ist in Sachen Flugzeugleasing eine Hausnummer: Immerhin 228 Airliner tummeln sich im Portfolio der in Irland registrierten Firma. Dazu gesellen sich Festaufträge und Kaufabsichten für 150 weitere Neuflugzeuge. Der Flottenpark erstreckt sich vom Embraer 190 über die Standardrumpf-Maschinen Airbus A320 und Boeing 737 bis hin zu Großraumjets wie A330, A350 oder Triple Seven. Allein, ein Frachter findet sich bislang nicht im Angabot von CDB Aviation.

Die A330P2F der EFW bieten Platz für bis zu 26 LD3-Container im Hauptdeck und weitere 32 im Cargodeck.

Lieferung Anfang 2022

Das wird sich aber bald ändern, denn zusammen mit den Umbauspezialisten der Elbe Flugzeugwerke in Dresden, kurz EFW, wagt CDB Aviation den Einstieg ins Cargo-Geschäft. Die EFW sind seit Jahren eine bewährte Adresse für fachgerecht zu Frachtern konvertierte Gebraucht-Airliner aus dem Hause Airbus. Für CDB Aviation werden die Dresdener zwei gebrauchte A330-300 auf eine neue Karriere vorbereiten und sie Anfang 2022 als Umbaufrachter A330P2F ("Passenger to Freighter") an die Leasingfirma ausliefern.

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Patrick Zwerger
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Flugzeuge aus der eigenen Flotte

Der Umbau der beiden Airliner soll entsprechend zeitnah im Laufe des kommenden Jahres starten. Es gebe "ein zunehmendes Interesse unserer Kunden an mittelgroßen Frachtern, da sie von einer nie dagewesenen Frachterauslastung, einer schnell wachsenden E-Commerce-Nachfrage und höheren Frachterträgen profitieren möchten", erklärt Patrick Hannigan, Chef von CDB Aviation. Ein zahlenmäßiger Zuwachs für die CDB-Flotte ist mit der Order jedoch nicht verbunden: Gemäß Flottenübersicht auf der Webseite von CDB Aviation stammen die für die Konvertierung auserkorenen Maschinen aus der hauseigenen A330-Flotte.