Als Reaktion auf Boeings Dreamliner-Pläne schlug Airbus 2004 eine überarbeitete A330 mit neuen Triebwerken vor, die den Namen A330-200 Lite tragen sollte. Allerdings drückten Airlines schon damals ihren Wunsch nach einem grundsätzlich neuen, mittelgroßen Langstreckenflugzeug aus. Airbus wagte daraufhin den Spagat zwischen Neuem und Bewährtem und plante zwei Versionen unter dem Namen A350: eine A350-800 (245 Sitze, Reichweite 15 900 km) und die größere A350-900 (285 Sitze, 13 900 km). Beide Großraumtwins sollten unter anderem dank eines kohlefaserverstärkten Kunststoffflügels und der anfänglich vorgesehenen GEnx-Triebwerke von General Electric (die auch am Dreamliner zum Einsatz kommen) besonders sparsam sein. Die erste A350 sollte den Rumpfquerschnitt ...
Airbus A350 :Das Kohlefaser-Flaggschiff aus Europa
Die A350 ist Airbus‘ modernster Langstreckenjet – und das Verkehrsflugzeug mit dem höchsten Anteil an kohlefaserverstärkten Kunststoffen. Der Carbon-Twin setzt immer noch Maßstäbe.
Veröffentlicht am 29.12.2024

Foto: Lufthansa




