Boeings 737-Programmvorständin Katie Ringgold habe auf der Flugzeughändler-Branchentagung ISTAT in San Diego die Probleme eingeräumt, meldete erstmals die Fachzeitschrift Aviation Week. Demnach prüfe der Hersteller fabrikneue 737 auf Schäden der Kabelbäume. Bis dahin setze man die Auslieferungen aus.
Kratzer durch Fehler bei der Bearbeitung
Boeing habe eingeräumt, dass es durch einen Produktionsfehler zu "kleinen Schrammen" gekommen sein könnte. Die Überprüfung werde eher Tage als Wochen dauern. Etwaige Schäden an schon ausgelieferten Kundenflugzeugen würden auf den üblichen Wegen korrigiert. Alle ausgelieferten Flugzeuge könnten sicher betrieben werden. Boeing habe die FAA informiert.
737-Produktion bald an zwei Standorten
Boeing darf derzeit bis zu 42 Flugzeuge MAX im Monat bauen, will die Rate aber bis 2028 auf 50 bis 60 Flugzeuge steigern. Dabei soll auch eine neue 737-Endmontage in Everett helfen, die, neben den drei weiter bestehenden 737-Hauptlinien in Renton, vor allem die neue 737-10 aber auch die MAX-Versionen 737-9 und 737-8 endmontieren soll.





