Zu den Aufträgen gehören 20 Bestellungen der südamerikanischen Abra Group für das Flaggschiff Embraer 195-E2, fünf Embraer 195-E2 für die spanische Kanaren-Airline Binter Canarias und drei E190-E2 für Luxair. Insgesamt kamen damit 28 feste E2-Bestellungen hinzu. Außerdem wurden mit den Kunden Optionen (Vorzugspreis und Liefertermin) und Erwerbsrechte (Vorzugspreis) für 30 weitere Flugzeuge vereinbart. Auch für das kleinere Muster Embraer 175 gab es zwei neue Bestellungen: Fuji Dream Airlines aus Japan bestellte zwei Flugzeuge fest.
Umbaufrachter für Azorra
Schließlich erteilte auch noch die südamerikanische Airline-Holding Azorra Group einen Auftrag für Umbaufrachter: Fest bestellt wurden 18 Embraer E195-E2, Optionen für 16 weitere Flugzeuge erteilt und zwölf Erwerbesrechte vereinbart. Embraer gab die neuen Aufträge bei einer Veranstaltung auf der Luftfahrtmesse in Farnborough bekannt, bei der die gesamte Firmemleitung und alle Bereichsvorstände anwesend waren.
Umsatz wächst deutlich
Der brasilianische Flugzeughersteller verzeichnet, laut Konzernchef Francisco Gomes Neto, steigende Umsätze und Auftragseingänge und erwartet weiteres, deutliches Wachstum. Von heute 8,2 bis 8,5 Milliarden Dollar wachse der Umsatz 2030 auf über zehn Mrd. und bis 2035 nochmals deutlich. Grund seien unter anderem neue Tourismusströme in Regionen abseits der etablierten Hotspots, eine Angebotsverlagerung zu mehr Flügen mit kleineren Flugzeugen und das gezieltere, maßgeschneiderte Ansprechen von ertragsstarken Passagiersegmenten, statt Flügen mit sehr großen Flugzeugen.
Abschied vom Turboprop
Außerdem sagte Embraer-Verkehrsflugzeugchef, Arjan Meijer, der Hersteller habe seine Pläne für neue Turbopropflugzeuge zu den Akten gelegt und man konzentriere sich nun auf Jets.





