Auf der Luftfahrtmesse El Alamein International Airshow, die vom 8. bis 10. September in Ägypten stattfindet, will der russische Rüstungskonzern Rostec zwei Neuheiten präsentieren, die bislang weder im In- noch im Ausland gezeigt wurden.
An einer Su-57E soll dort völlig neue Bewaffnung vorgeführt werden, die zuvor nicht öffentlich zu sehen war.
Die neuen Varianten des Jets seien gegenüber früheren Modellen noch leistungsfähiger geworden, und mit der in Ägypten gezeigten Bewaffnung wolle man diese Entwicklung demonstrativ unterstreichen, heißt es von Rostec. Details zu den neuen Waffen hat der Hersteller im Vorfeld noch nicht veröffentlicht.
Fighter sollen Tarnkappen-Drohnen starten
Neben dem Kampfjet selbst will Rostec auch unbemannte Tarnkappen-Fluggeräte zeigen, die künftig direkt von der Su-57 aus gestartet werden können.
Laut Herstellerangaben zeichnen sich die Plattformen durch geringe Sichtbarkeit für gegnerische Ortungssysteme, große Reichweite und hohe Geschwindigkeit aus. Je nach Ausführung sollen unterschiedliche Flügelkonzepte zum Einsatz kommen.
Drohnen dienten inzwischen nicht mehr nur der Aufklärung, sondern zunehmend auch als eigenständige Angriffsmittel. Mit der neuen Plattformfamilie habe man ein vielseitig einsetzbares System speziell für den Einsatz von Kampfjets der fünften Generation geschaffen.
Ähnliche Konzepte für Stealthfighter als Drohnenlauncher gibt es bereits. Allerdings sind diese noch nicht vollständig einsatzbereit. Die unbemannte XQ-58 Valkyrie von Kratos startete bereits 2021 eine kleinere Drohne aus ihren unbemannten Waffenschächten.
Für die Air Force soll es bald die X-68A "LongShot" von General Atomics geben. Die soll von einem größeren Trägerflugzeug wie einem Kampfjet oder Bomber in der Luft ausgesetzt werden. Nach dem Ausklinken fliegt die X-68A eigenständig weiter in Richtung gegnerischer Ziele und greift diese mit eigenen mitgeführten Luft-Luft-Raketen an.
Das eigentliche Trägerflugzeug muss sich dem Gegner dabei selbst nicht mehr annähern, sondern kann in sicherer Distanz zur Front bleiben – das Konzept soll also die Piloten schützen und gleichzeitig die Reichweite und Schlagkraft des Gesamtverbands erhöhen.





