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Erweiterung für 777X-Metallverarbeitung

Boeing wächst in Montana

Am Regionalflughafen von Helena, im US-Bundesstaat Montana, hat Boeing die Erweiterung eines Produktionswerks für Metallverarbeitung in Betrieb genommen.

Die 8400 Quadratmeter große Erweiterungsfläche in Helena wurde am Donnerstag feierlich durch Gouverneur Steve Bullock eingeweiht. Seit sieben Jahren baut Boeing den Standort in Montana aus. Die jetzige Stufe ist die bereits dritte Erweiterung. Boeings 58 Zulieferer und Industriepartner in Montana beschäftigen 470 Mitarbeiter mit Boeing-Aufträgen.

Die jüngste Werkserweiterung soll, laut Boeing, vor allem der Bearbeitung von Metallteilen für die Boeing 777X dienen. Dafür werden demnächst Bearbeitungsmaschinen für "kritische" Titanteile installiert. "Unsere Investition in Montana beweist, welche Beiträge die 150 hoch qualifizierten und fleißigen Mitarbeiter von Boeing Helena hier leisten", sagte Boeing-Vorstand und Werksleiterin Kim Smith. "Sie werden jetzt noch wichtigere Partner der Verkehrsflugzeugsparte."

Das nun auf insgesamt 24000 Quadratmeter Fläche erweiterte Boeing-Werksgelände in Helena ist auf die Metallverarbeitung, darunter das Fräsen von komplexen Metallteilen, spezialisiert. Beliefert werden die Programme 737, 747, 767, 787 und künftig 777X. Für die Boeing 777X wird Helena seitliche Flügelaufnahmen und Rumpfträger bauen. Helena baute als erstes Boeing-Werk Flügelteile für die neue 777X.

In Montana unterhält Boeing am Ort Glasgow mit dem "Glasgow Industrial Airport" außerdem einen kompletten Testflughafen. Das entlegene Gelände, ein früherer Militärstützpunkt, wird besonders für die Lärmzulassung und, wegen seiner extrem ebenen Landebahn, für Spritzwassertests genutzt. Auch die künftige Boeing 777X wird hier lärmvermessen werden.

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