FAA berät über 737-10-Softwarepanne

Letzte Hürde vor Zulassung der Boeing 737-10
FAA berät über neue MAX-Softwarepanne

ArtikeldatumVeröffentlicht am 02.10.2026
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FAA berät über neue MAX-Softwarepanne
Foto: Patrick Zwerger

Die FAA führe am Freitag eine Sicherheitsanalyse über einen Softwarefehler an der Boeing 737 MAX durch, meldeten die Nachrichtenagenturen Reuters und Bloomberg übereinstimmend.

Softwareupdate ging schief

Der Fehler geht auf ein Softwareupdate zurück und ist den 737-Betreiberairlines schon seit dem Sommer 2025 bekannt. Die neue Software kann den zeitweiligen Ausfall von Autopilotenfunktionen bewirken, darunter die vertikale Flugführung, wenn das Flugzeug durchstartet und anschließend Wegpunkte im Flight Management System des Flugzeugs verändert werden. Manuell lässt sich das Flugzeug aber jederzeit unbeeinträchtigt fliegen.

Piloten müssen plötzlich manuell fliegen

Strittig ist jetzt, wie sehr die Piloten, in einer potenziell herausfordernden Durchstartphase, durch den zusätzlichen Arbeitsanfall und manuelles Fliegen belastet werden, und ob dies sicherheitsrelevant sein könnte. Um darüber zu beraten, beruft die FAA ihr Sicherheitspanel CARB ein. Schlimmstenfalls droht der neuen Boeing 737-10, der längsten 737-Version, eine verspätete Zulassung. Die 737-10 wäre sonst binnen Tagen zulassungsreif. Die FAA hatte angekündigt, mit der Erteilung der Zulassung zu warten, bis die Tragweite des MAX-Softwarefehlers geklärt ist.

Software-Update soll das Problem lösen

Unterdessen hat sich Boeing am Mittwoch mit Airline-Vertretern getroffen, um die Lage zu beraten. US-Verkehrsminister Sean Duffy erklärte, er habe keine Sicherheitsbedenken wegen des Softwarefehlers. Ein etwaiges Grounding der gesamten MAX-Flotte sei nicht nötig. Boeing hat bereits ein Software-Update angekündigt und bis dahin Zusatztraining für MAX-Piloten angeboten.